Die Lösung
Es gibt eine Lösung: den gesunden Menschenverstand
Es gibt eine Lösung für das Problem Staatsverschuldung! Wir müssen nur unseren gesunden Menschenverstand einsetzen: Wenn ein Mensch oder eine Firma nicht genug Geld hat, muss es entweder weniger ausgeben oder höhere Einnahmen erzielen. Am logischsten ist eine Kombination aus beidem. Und das gleiche, das für Menschen und Firmen gilt, gilt auch für den Staat. Und nicht mehr als das fordern wir: Eine strikte Senkung der Ausgaben bei einer moderaten Erhöhung der Einnahmen. Nur so können wir den Schuldenberg reduzieren. Und indem wir für diese Initiative viele Unterstützer finden.
Es ist eine gesellschaftliche Anstrengung notwendig, an der sich alle gesellschaftliche Schichten beteiligen müssen. Junge und Alte, Reiche und Arme müssen gemeinsam dafür kämpfen, dass der allgemeine Wohlstand auch in der Zukunft erhalten werden kann. Gemeinsam müssen wir alle heute gewisse Einschnitte in Kauf nehmen, damit wir morgen nicht einen Totalverlust unseres finanziellen und politischen Wohlstandes erleiden.
Politiker müssen die Wahrheit ausprechen
Politiker und Wähler müssen endlich akzeptieren, dass es ein „Weiter so!“ nicht geben kann. Politiker müssen die schmerzhafte Wahrheit aussprechen, selbst wenn das kurzfristig Wählerstimmen kostet. Politiker müssen aufhören mit populistischen und nicht finanzierbaren Wahlversprechen wie beispielsweise Steuersenkungen. Das gilt gerade für einen Wahlkampf, der mitten in der schwersten Wirtschaftskrise der Bundesrepublik stattfindet. Einer Krise, die die Staatsverschuldung in neue Dimensionen aufsteigen lässt (über 500 Milliarden Euro an neuen Schulden bis 2013 ).
Wähler müssen auch die unpopuläre Wahrheit honorieren
Und – dies ist der wichtigste Punkt – wir Bürger müssen diesen ehrlichen Politikern zeigen, dass wir sie unterstützen werden. Wir dürfen nicht die Heuchler wählen. Denn eigentlich wissen wir es selbst doch besser. Wir wissen von uns selbst, dass man Schulden nicht durch noch höhere Ausgaben und noch niedrigere Einnahmen abbauen kann. Das Gegenteil ist der Fall, und das sollten wir Bürger durchschauen. Wir müssen öffentlich zeigen, dass wir die Entschuldung des Staates in unserem ureigenen Interesse voran treiben wollen. Denn die Entschuldung ist zu unser aller Wohl. Und sie ist der einzig gangbare Weg, um nicht in ein finanzielles und politisches Chaos zu geraten.
Es bedarf überparteilicher Maßnahmen
Uns ist wichtig zu betonen, dass wir an die Politiker aller Parteien und auf allen Ebenen appellieren. Wir, die Initiatoren, kommen aus verschiedenen demokratischen Parteien. Wir erheben hier nicht die Stimme für eine Partei. Denn das Wegschauen, Beschönigen und Heucheln zieht sich quer durch alle Parteien (Versprechung von Steuergeschenken, Kampf für Subventionen für „tote“ Wirtschaftszweige, Rentengarantien, Sicherung zu hoher Sozialstandards, etc.). Gleichzeitig gibt es aber auch Lichtblicke, quer durch die Parteien. Diese Lichtblicke müssen wir fördern.
Aus den oben genannten Gründen müssen wir dem Abbau der Schulden umgehend beginnen. Daher fordern wir Einschnitte für alle gesellschaftlichen Schichten. Ganz konkret Einschnitte, die insbesondere die Initiatoren dieses Projekts presönlich stark treffen werden.