Das Problem Staatsverschuldung
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Staatsverschuldung kann zu Staats- und Demokratiekrisen führen
Wenn wir nicht endlich gegensteuern droht Deutschland unter der Schuldenlast zusammenzubrechen. Wenn nicht heute, dann morgen. Kein Mensch, kein Unternehmen und kein Staat kann „überleben“, wenn er dauerhaft mehr ausgibt als er hat. Denn das endet unausweichlich in einer Katastrophe. Während Pleiten von Menschen oder Firmen tragisch, aber nicht bedrohlich für die Stabilität eines Landes sind, sind die gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Folgen eines Staatsbankrotts unkalkulierbar. Totalverlust des privaten Vermögens wäre das kleinste Übel, soziale Unruhen oder sogar kriegerische Auseinandersetzungen das größere. Dass dies keine Horrorszenarien sondern realistische Folgen von Staatspleiten sind, hat die Vergangenheit gezeigt.
Die Fakten sind erschreckend:
- Schon jetzt haben Bund, Länder und Gemeinden ca. 1,6 Billionen Euro Schulden angehäuft. Jede Sekunde kommen über 4.400 Euro neu hinzu, so dass im Jahr 2013 die Verschuldung bei über 2 Billionen liegen wird (Schuldenuhr).
- Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt bei ca. 19.000 Euro, egal ob Baby, Berufstätiger oder Rentner. In wenigen Jahren werden es bereits knapp 25.000 Euro sein, eine Steigerung um über 1/4 in 5 Jahren.
- Die beiden größten beiden Posten des Bundeshaushaltes beziehen sich nicht auf Zukunftsinvestitionen, sondern sind die Zuschüsse zur gesetzlichen Rentenversicherung (knapp 78 Milliarden Euro in 2008) und die Zinszahlungen für die Schulden des Bundes (rund 40 Milliarden Euro in 2009). Bund, Länder und Kommunen werden zusammen im Jahr 2009 sogar rund 71 Milliarden Euro für Zinsen ausgeben (Zinsuhr).
- Selbst wenn wir jetzt anfangen würden, jeden Monat eine Milliarde Euro Schulden zu tilgen wäre Deutschland erst in rund 138 Jahren schuldenfrei.
Doch wir sind überzeugt, dass es eine Lösung gibt. Nur durch die Kombination von drastischen Ausgabensenkungen und moderaten Einnahmeerhöhungen kommen wir aus der Schuldenfalle. Hier finden Sie unseren Lösungsvorschlag im Detail.